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Nike Bätzner

Nike Bätzner ist Professorin für Kunstgeschichte an der Burg Giebichenstein, Kunsthochschule Halle. Außerdem ist sie tätig als Ausstellungskuratorin. Schwerpunkte ihrer Forschungen umfassen u.a. die Geschichte des Präsentierens (seit den Wunderkammern), die Rezeption optischer Medien in der Kunst, das Performativwerden von Skulptur, Verknüpfungen von Kunst mit gesellschaftlichen und politischen Thematiken, die Entfaltung von Möglichkeitsräumen sowie ideengeschichtliche Fragestellungen. Zu ihren jüngsten Veröffentlichungen gehören: Entrare nell’Opera. Processes and Performative Attitudes in Arte Povera (Hg. mit M. Disch, C. Meyer-Stoll, V. Pero), Köln 2019. Kunst und Antisemitismus vor 1933 (Hg. mit C. Brinkmann), Berlin 2025. Ideengeschichtliche Pfade (Hg. mit S. Burkhardt, M. Tatari), Bielefeld 2027. baetzner@burg-halle.de

Clara Berlich

Clara Berlich ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Psychoanalyse; feministische Philosophie, sowie Formen, Figuren und Spielarten von Widerstand, Widerspenstigkeit und Erlösung (in) der Gegenwart. cl.berlich@gmail.com

Karen van den Berg

Karen van den Berg hat die Stiftungsprofessur für Museale Praxis – Theorie und Vermittlung am Kunstgeschichtlichen Institut der Ruhr-Universität Bochum inne. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Museen und Demokratie; Kunst, Politik und Aktivismus; Theorie und Geschichte des Ausstellens; Studioforschung und künstlerische Produktionsbedingungen; Kunst und Wissenschaft. Zu ihren jüngsten Veröffentlichungen zählen: Große Kunst. Hyperwachstum in der Studiopraxis (tentare) 2025; Museen als Trainingsorte für Dissenstoleranz?, in: Joachim Baur / Nora Sternfeld (Hg.): Das radikaldemokratische Museum revisited. Handlungsräume für Bildung, Emanzipation und Öffentlichkeit (transcript) 2026., S. 75-87. karen.vandenberg@zu.de

Alessandro Bertinetto

Alessandro Bertinetto ist Professor für Ästhetik an der Universität Turin. Seine Forschungsschwerpunkte sind Ästhetik, Kunst- und Musikphilosophie, Improvisation, Kreativität und ästhetische Gewohnheiten. Zu seinen jüngsten Veröffentlichungen gehören: Aesthetics of Improvisation (Brill 2022), The Infinite Form. On Andrea Gotti’s Painting (FrancoAngeli 2026, mit S. Furlani), “(Improvising) Aesthetic Habits in Everyday (Artistic) Practices” (ZÄK 2025), “Aesthetic Habits in Performing Arts” (philosophies 2025), “Designing the Aesthetic Self (2026) und, mit Frascaroli, “The Pleasure of Habituation” (BJA 2026). Kontakt: alessandro.bertinetto@unito.it

Florence Borggrefe

Linn Burchert

Linn Burchert ist seit 2024 Leiterin der Forschungsgruppe »Kunst, Umwelt, Ökologie« am Zentralinstitut für Kunstgeschichte in München. Ihre Forschung widmet sich der Kunstgeschichte der Moderne und Gegenwart mit Schwerpunkten auf Ökologie, marxistischer Sozialgeschichte und malerischer Abstraktion und Avantgarden. Jüngste Publikationen umfassen die ko-editierte Ausgabe der Kunstchronik »tendenzen. Zeitschrift für engagierte Kunst (1960 bis 1989) – Forschungspotenziale und Historisierung« sowie die Aufsätze »Masters of the Arctic. Social, Eco-Political and Economic Dimensions of a Touring ›Inuit Art‹ Exhibition, 1989–1997« (in: Regine Ehleiter/Friederike Schäfer (Hg.), Exhibition Ecologies: Art, Institutions, and the Politics of Ecological Crisis, Berlin/Boston: De Gruyter 2026, S. 71–84) und »Artist Leaders: Gegenwartskünstler:innen auf politischem und ökonomischem Parkett« (in: Elisabeth Fritz (Hg.), Der Beitrag der Kunst/Geschichte zu Herausbildung, Diskussion und Aushandlung gesellschaftlicher Fragen. Festschrift für Verena Krieger, Köln: Böhlau Verlag 2025, S. 85–104). Kontakt: l.burchert@zikg.eu

Gianluca De Candia

Gianluca De Candia ist Professor für Philosophie und Dialog mit der Gegenwartskultur an der Kölner Hochschule für Katholische Theologie. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der philosophischen und theologischen Hermeneutik sowie in der italienischen Philosophie. Zu seinen jüngsten Veröffentlichungen zählen: Die Dynamik des Wortes. Fortwährende Übersetzung als Prinzip christlicher Überlieferung, Herder, Freiburg i.B. 2025; „Nur die Freiheit geht der Freiheit voraus“. Existenz und Christentum in der Philosophie Luigi Pareysons. In: Zeitschrift für Theologie und Philosophie 148 (2026), Nr. 3, 319–344; Wirkungsgeschichte und kontinuierliche Geltung. Verstehen, Interpretieren und das Ziel des zustimmungsfähigen Sinnzusammenhanges. In: Zeitschrift für Theologie und Philosophie 146 (2024), 167–196. gianluca.decandia@khkt.de

Liliana Gòmez

Liliana Gómez ist Professorin für Kunst und Gesellschaft an der Universität Kassel mit einer Zweitmitgliedschaft an der Kunsthochschule Kassel und dem documenta Institut. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen u. a. Literatur, Kunst und Menschenrechte, Ästhetiken und postkoloniale Studien, Theorie und Geschichte des Archivs sowie Visuelle Kulturen und Fotografie. Letzte Veröffentlichungen sind der von ihr und Alexander Brust herausgegebene Sammelband Arts and Extractivism in the Global Present, 2026 bei Routledge erschienen, eco-operations, von ihr und Fabienne Liptay herausgegeben und 2024 bei diaphanes erschienen, und ihr Aufsatz "Who's Afraid of Representation? Anarchic Narratives and Aesthetic Practices of the Archive, erschienen in dem von Birgit Eusterschulte und Karin Gludovatz herausgegebenen Sammelband Kunst/Geschichte. Künstlerisches Historisieren in (kolonialen) Kontexten, im Erscheinen. Kontakt: liliana.gomez@uni-kassel.de

Alexandra Hopf

Prof. Dr. Alexandra Hopf ist seit 2020 Professorin für Kunsttherapie und Vorsitzende des Promotionsausschusses Kunsttherapie an der Hochschule für Bildende Künste Dresden. Zuvor war sie Professorin für Intermediale Kunsttherapie an der Medical School Hamburg (2016–2020) und 28 Jahre in der kunsttherapeutischen Praxis tätig. Ihre kunsttherapeutischen Forschungsschwerpunkte sind handlungs-, körper- und materialbezogene Praktiken und Theorien und phänomenologische Perspektiven der Kunsttherapie. Sie untersucht Collage und Assemblage als künstlerische Erkenntnispraktiken in der Therapie und Alltagsgegenstände als "kompetente Dinge". Zu ihren jüngsten Veröffentlichungen gehören: Hopf, A. (Hrsg.) (2026/2027): Artistic Research in Art Therapy. A Discourse. De Gruyter (Open-Access, in progress); Hopf, A. (2026): Die phänomenologische Kunsttherapie: Wahrnehmen, Handeln und Reflektieren mit Kunst. Kohlhammer; Hopf, A. (2026): Material als kunsttherapeutische Intervention. In: B. Engel et al. (Hrsg.): Politik der Erfahrung. Zur bildungspolitischen Brisanz von Erfahrung in Kunst, Bildung und Professionalisierungsprozessen (S. 204–223). kopaed. hopf@hfbk-dresden.de

Enrico Hörster

Enrico Hörster ist Soziologe und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungsschwerpunkt Ästhetik der ZHdK. In seinem Promotionsprojekt befasst er sich mit einer soziologischen Einordnung der künstlerischen Forschung. enrico.hoerster@zhdk.ch

Peter Jelavich

Peter Jelavich ist Professor für Neuere Geschichte an der Johns Hopkins University. Seine Forschungsschwerpunkte sind deutsche und jüdische Kulturgeschichte, insbes. Populärkultur, Massenkultur, Performance und Zensur der Künste. Letzte Veröffentlichung: Kunstfreiheit: Eine deutsche Ideologie. Vom Naturalismus bis zur documenta fifteen (Klostermann/Nexus 2025). jelavich@jhu.edu

Christa Kamleithner

Christa Kamleithner ist Architekturhistorikerin und Kulturwissenschaftlerin. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen die Wissensgeschichte des modernen Städtebaus, die Geschichte der Architekturtheorie und die Medialität der Architektur. Ausgewählte Publikationen: Ströme und Zonen. Eine Genealogie der „funktionalen Stadt“ (Birkhäuser 2020); Medium unter Medien. Architektur und die Produktion moderner Raumverhältnisse, hg. mit Moritz Gleich (Birkhäuser 2023); “Architecture as Infrastructure. On the History of the ‘User’”, in: kritische berichte – Zeitschrift für Kunst- und Kulturwissenschaften 54, 3/2026. christa.kamleithner@uzh.ch

Florian Klinger

Fabienne Liptay

Fabienne Liptay ist Professorin für Filmwissenschaft an der Universität Zürich. Sie schreibt und forscht zur Theorie und Praxis des Films, zum Bewegtbild im Ausstellungskontext sowie zum Cinema Expanded. Zu ihren aktuellen Veröffentlichungen gehören die Bücher Taking Measures: Usages of Formats in Film and Video Art (Scheidegger & Spiess, 2023), herausgeben mit dem Migros Museum für Gegenwartskunst; Eco-operations (Diaphanes, 2024), herausgegeben mit Liliana Gómez in Kooperation mit dem documenta Institut, sowieThe Sirenic: Follow the Water Follow the Sound (Diaphanes, 2026), herausgeben mit Giuseppe di Salvatore in Kooperation mit Filmexplorer. Gemeinsam mit Dorota Sajewska hat sie das Institut for Performance and Film Expanded begründet. fabienne.liptay@fiwi.uzh.ch

Sebastian Mühl

Sebastian Mühl ist Kunstwissenschaftler und Kurator. Er ist Mitarbeiter am Forschungsschwerpunkt Ästhetik an der Zürcher Hochschule der Künste. Sebastian studierte Philosophie und Bildende Kunst in München und Leipzig und promovierte an der Hochschule für Gestaltung Offenbach. Seine Monografie Utopien der Gegenwartskunst. Geschichte und Kritik des utopischen Denkens in der Kunst nach 1989 ist im Transcript-Verlag erschienen. Forschungsinteressen: Globale Zeitgenössische Kunst, Politische Ästhetik, Kunst in Osteuropa. Sebastian war Digital Curator an den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (2020/21) und co-kuratierte die Ausstellung Utopia. Recht auf Hoffnung am Kunstmuseum Wolfsburg (2025). sebastian.muehl@zhdk.ch

Anna Pawlak

Anna Pawlak ist ordentliche Professorin für Kunstgeschichte der Neuzeit an der Universität Zürich. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen die bildende Kunst der Frühen Neuzeit, insbesondere nordalpine Malerei, Skulptur und Druckgraphik des 15. bis 18. Jahrhunderts, Bildmedien und Bildpropaganda der Konfessionalisierung, visuelle Rhetorik und Intermedialität, künstlerische Konzepte des Immateriellen, Figurationen des Todes, Körpermetaphorik, kulturelle Hybridität, Objekt und Performanz, ephemere Festdispositive sowie höfische Repräsentations- und Sammlungsstrategien. Zu ihren jüngsten Publikationen gehört u.a. der gemeinsam mit Johannes Lipps, Katharina Fezer und Annette Gerok-Reiter herausgegebene Band Kanonisierung und Revision. Historische Prozesse ästhetischer Autoritätsbildung (Berlin/Boston 2026, De Gruyter). anna.pawlak@uzh.ch

Christophe Pébarthe

Anna Polze

Anna Polze arbeitet als Postdoc am DFG-Graduiertenkolleg „Techniken des Bezeugens“ an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Ihre Forschungsschwerpunkte sind forensische Ästhetiken, digitale Bildkulturen, environmental humanities und audiovisuelle Verhandlungen von Post/Ostdeutschland. Zu ihren jüngsten Veröffentlichungen gehören die Sammelbände „Virtuelle Landschaften. Raumerkundungen an den Grenzen des Screens“ (mit Manuel van der Veen) und „Forensisches Auftreten. Postdigitale Mediengefüge an den Rändern der Justiz“ (mit Friedrich Balke). apolze@uni-mainz.de

Sophia Prinz

Sophia Prinz ist Professorin für Designtheorie und -geschichte an der Zürcher Hochschule der Künste (ZhdK). Zu ihren Forschungsschwerpunkte zählen Praxistheorien der Gestaltung, globale Verflechtungen des Designs, Ausstellung als ästhetisch-epistemologische Form. Zu ihren jüngsten Veröffentlichungen gehören: Sophia Prinz: Performing the Trade: Zheng Mahler’s A Season in Shell, in: Dogramaci, Burcu/ Ströbele, Ursula (Hg.): Infrastructures of Art Producing, Transporting, and Logistics from a Transnational Perspective, Berlin: de Gruyter Brill 2026, pp. 81-96; Sophia Prinz: Redesigning the museum. Epistemic Challenges and Aesthetic Remedies. Museum & Society, 2024, 22 (1), pp. 110–128 sophia.prinz@zhdk.ch

Marie-France Rafael

Marie-France Rafael ist Professorin für „Art in Context“ am Departement Fine Arts der Zürcher Kunsthochschule. In ihrer Arbeit untersucht sie die Verflechtung von zeitgenössischer Kunst mit kulturellen und sozialen Praktiken. Sie analysiert, wie die Digitalisierung in der zeitgenössischen Kunst eine neue Art von Präsenz angenommen hat. Zu ihren jüngsten Veröffentlichungen gehören: Raphaela Vogel. Outside Form (Floating Opera Press, 2023), Passing Images. Art in the Post-Digital Age (Floating Opera Press, 2022) und Reisen ins Imaginativ. Künstlerische Situationen und Displays (Walther König, 2017). marie-france.rafael@zhdk.ch

Laura Rogalski

Laura Rogalski ist Kultursoziologin und promoviert an der Freien Universität Berlin zu Wirksamkeitserwartungen in der Praxis künstlerischer und aktivistischer Kollektive. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Kunst- und Literatursoziologie, Praxistheorie, qualitative Methoden und Rechtsextremismusforschung. Zu ihren jüngsten Veröffentlichen gehören: "Dynamics of the Intransitive" (Diaphanes 2026, gemeinsam mit Eva Backhaus, Grit Dommes, Susanne Hauser, Tim Lörke, Henning Podulski und Andrea Schütte), "Wirksamkeit der Künste und intervenierende Praxis“ (Buchbeitrag, gemeinsam mit Christian von Scheve und Simon Teune). Kontakt: laura.karoline.rogalski@fu-berlin.de.

Nils Röller

Nils Röller ist Professor im Master Fine Arts der Zürcher Hochschule der Künste. Forschungsschwerpunkte: Poetik, Kultur- und Medientheorie, Philosophie u. Wissenschaftsgeschichte; Forschungsprojekte zu Indirekten Erfahrungen und Ikonografie der Philosophie. Veröffentlichungen aktuell: Philosophia – Poetik der Wahrnehmung (Stuttgart-Bad Cannstatt: frommann-holzboog, 2025), Leibnizstarre Idiome 19 (2026), Reine Mittel – Pure Means (Deutsch-Englisch), in: Federico Federici, ICONIC + LOG, New York: Calamari Archive, 2025, Kontakt: nils.roeller@zhdk.ch

Vera Schamal

Vera Schamal ist Filmwissenschaftlerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin (Post-Doc) am Forschungsschwerpunkt Ästhetik der ZHdK. Ihr aktuelles Projekt befasst sich mit dem Nichtgelingen künstlerischer Handlungen. Kürzlich ist ihr Aufsatz «Machen, Handeln, Generieren. Eine produktionsästhetische Betrachtung animierter Bilder» bei Montage AV erschienen. Ihre Dissertation zu einem erweiterten Begriff filmischer Animation erschien 2024 bei Diaphanes. vera.schamal@zhdk.ch

Susanne Schmetkamp

Susanne Schmetkamp ist Philosophin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am FSP Ästhetik der ZHdK. Von 2019-2025 leitete sie als SNF-Assistenzprofessorin ein Forschungsprojekt zur “Ästhetik und Ethik der Aufmerksamkeit” an der Universität Fribourg. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören u.a. Trauer, Empathie und ästhetische Erfahrungen. Jüngste Veröffentlichung: "Trauer", in: Hartmut von Sass (Hrsg.), Zukunftsemotionen, Berlin: Matthes & Seitz, S. 51-72. Kontakt: susanne.schmetkamp@zhdk.ch und https://www.susanneschmetkamp.com/.

Judith Siegmund

Judith Siegmund ist Professorin für philosophische Ästhetik an der Zürcher Hochschule der Künste. Ihre Forschungsschwerpunkte sind u.a. ästhetische Theorien und ihr Beitrag zur gegenwärtigen Theoriebildung der Künste und des künstlerischen Handelns; Englische und schottische Aufklärung des 18. Jahrhunderts, Verbindung von Ethik, Politik und Ästhetik; sozialwissenschaftliche Theorien der Arbeit, Kreativität, Ökonomisierung, Prekarisierung und Entdifferenzierung. Jüngste Veröffentlichungen: Künstlerisches Handeln in digitalen und postkolonialen Umgebungen (Meiner Verlag 2025) und Sensus communis: Geschichte und Aktualität eines zentralen Begriffs der vorkantischen Ästhetik, zusammen mit Marcello Ruta, Lorenz Mayr und Guido Staudacher (Metzler/Springer 2026). Vortrag am Donnerstag 24.9. im Pavillon Le Corbusier: Gespräch in der Ausstellung Bauen für die Macht mit Kathrin Albrecht (FH OST) und Judith Siegmund (ZHdK): Die Ästhetik des Totalitären jusieg@gmx.de

Charlotte Silbermann

Cecilia Sjöholm

Cecilia Sjöholm is a Professor of Aesthetics at Södertörn University. Her research is particularly focused on the relation between art and politics in contemporary culture. She has published extensively on art, psychoanalysis and critical theory, including monographs on Julia Kristeva, Greek tragedy and the aesthetics of Hannah Arendt. Her latest books are Through the Eyes of Descartes; Seeing, Thinking, Writing, with Marcia Cavalcante Schuback (Indiana University Press, 2025) and Struggling with anti/fascism, ed with Gal Kirn and Rebecka Katz Thor (De Gruyters 2026). cecilia.sjoholm@sh.se

Marina Naprushkina

Marina Naprushkina ist eine interdisziplinäre Künstlerin. Sie lebt in Berlin. Ihre Arbeiten wurden unter anderem bei der Manifesta 16, der Kyiv Biennale 2025, der 7. Berlin Biennale und der 11. Istanbul Biennale gezeigt.

Barbara Stiegler

Barbara Stiegler ist Professorin für politische Philosophie an der Universität Bordeaux Montaigne. Ihre Forschungsschwerpunkte sind deutsche Philosophie, Philosophien des Lebendigen, Liberalismus und Demokratie. Zu ihren jüngsten Veröffentlichungen zählen: „Il faut s’adapter“ (Gallimard), „Nietzsche et la vie“ (Gallimard), „De la démocratie en pandémie“ (Gallimard), „Santé publique année zéro“ (Gallimard) sowie „Démocratie! Manifeste“ (Bord de l’eau). Hinzu kommen zwei Theaterstücke: „Démocratie! Ein Stück, in dem Sie die Helden sein könnten“ und „Demokratie, 2500 Jahre, sucht verzweifelt Publikum(e)“. Kontakt: barbara.stiegler46@gmail.com

Marita Tatari

Marita Tatari ist Professorin für Kunstphilosophie an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Grundfragen der Kunstphilosophie – von Hegel bis in die Gegenwart – im Verhältnis zu aktuellen kulturellen und technologischen Entwicklungen. Zu ihren jüngsten Veröffentlichungen gehören: Hannah Arendt und die Weltlichkeit der Künste (Mithg., Metzler 2024); „The 'We' and the Human Condition – Arendt, Jacobi, Nancy", in: Cultural Politics 21:1 (2025); „Die Leerstelle der Idee. Technonatur und der Ort des Haltens", in: Ideengeschichtliche Pfade (transcript, im Erscheinen). tatari@burg-halle.de

Simon Teune

Simon Teune ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Sonderforschungsbereich Intervenierende Künste. Seine Forschungsinteressen sind: Proteste und soziale Bewegungen, künstlerische Interventionen, politische Öffentlichkeit und visuelle Soziologie. Jüngste Veröffentlichungen: (mit Laura Rogalski und Christian von Scheve) Wirksamkeit der Künste und intervenierende Praxis, In Intervenierende Künste. Begriffe – Verfahren – Prozesse, hgg. von Jürgen Brokoff, Karin Gludovatz und Matthias Warstat. Diaphanes 2026. (hgg. mit Anna Kipke, Iryna Kovalenko, Laura Rogalski und Mimmi Woisnitza) Drafts in Action. Concepts and Practices of Artistic Intervention. Diaphanes 2025. (hgg. mit Ricarda Drüecke) Kunst und soziale Bewegungen, Themenheft des Forschungsjournals Soziale Bewegungen 3/2024. Kontakt: Simon.Teune@fu-berlin.de.

Friedrich Weltzien

Friedrich Weltzien ist Professor für Kreativität und Wahrnehmungspsychologie an der Hochschule Hannover, Abteilung Design und Medien. Zu seinen Schwerpunkten in Forschung und Lehre zählen Theorien der Kreativität vom 19. Jh. bis in die Gegenwart, gestalterische Praktiken zwischen Kunst, Design und Aktivismus sowie Produktionsästhetiken. Aktuell erscheint der Sammelband "Machen Denken. Doing Thinking", hg. gemeinsam mit Carolin Scheler bei transcript. Im Tagungskontext von Relevanz auch Kritik und Design (hg. gemeinsam mit Katrin Brümmer), Berlin 2024 und Widerspenstiges Design. Gestalterische Praxis und gesellschaftliche Verantwortung (hg. gemeinsam mit Hans-Jörg Kapp), Berlin 2017. friedrich.weltzien@hs-hannover.de

Mimmi Woisnitza

„Die Kunst ist kein Ziel für sich“: eine kuratorische Aktivierung der revolutionären Theaterpraxis von Asja Lācis Anhand einer Rückschau auf die Ausstellung „Die Kunst ist kein Ziel für sich. In Beziehung mit der Konstruktivistin Asja Lācis“, die - von mir und der bildenden Künstlerin und Regisseurin Konstanze Schmitt kuratiert - vom 11.4.-28.6.2026 im Kunstraum Kreuzberg/Bethanien laufen wird, soll die kunsthistorischen, -historisierenden und -historiographischen Spurensuche als intervenierende Praxis befragt werden. Wie lässt sich Bezug nehmen auf eine sich eindeutig als revolutionär und antifaschistisch verstehende Theatermacherin, deren künstlerischen Impulse zunächst von der Oktoberrevolution und dem frühen, experimentellen und formsuchenden Proletkult geprägt waren, bald doktrinär und schließlich durch eine zehnjährige Lagerhaft und anschließend durch die Zwänge sozialistischer Repressionen überschrieben wurden. Wie lassen sich diese notwendig pluralen, sich eindeutigen, linearen Urteilen enthaltenden Bezugnahmen wiederum in prägnante und aktivierende Darstellungformate im Ausstellungskontext bringen? Und inwiefern lassen sich diese Darstellungsformate ihrerseits als Interventionen in zeitgenössische Kunst- und Kulturdiskurse beschreiben? Was kann es heißen, kuratorisch Stellung zu beziehen und wie lassen sich die Wirkungen bzw. Auswirkungen eines solchen Ausstellungsprojektes fassen? mimmi.woisnitza@leuphana.de

Die Tagung wird von der Artistic Action Study Group der Zürcher Hochschule der Künste veranstaltet, in Kooperation mit dem Forschungsbereich Kunstphilosophie und Kulturtheorie der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle und dem German Department der University of Chicago.

Organisation: Enrico Hörster, Vera Schamal, Susanne Schmetkamp und Judith Siegmund.

Gestaltung: Alicia Godel

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